Die neue europäische Verpackungsverordnung (PPWR) 2025
Worum geht es?
Am 16. Dezember 2024 hat der Rat der Europäischen Union die neue Verpackungsverordnung als Teil des Green Deals verabschiedet, wodurch diese final beschlossen wurde.
Die Veröffentlichung im Amtsblatt der EU fand Ende Januar statt und die Verordnung tritt am 11. Februar 2025 in Kraft.
Die Bestimmungen der Verordnung gelten ab dem 12. August 2026.
Voraussichtlicher zeitlicher Ablauf
| 2025 | Prüfung sämtlicher Verpackungen, Organisation Daten |
| 2026 | – Definition von Rollen & Akteuren (Artikel 3 *), – Stoffbeschränkungen (inkl. PFAS) (Artikel 5 *) (PFAS-Grenzwerte ** gem. Artikel 5 * Abs. 5) Stoffbeschränkung – Beschränkung von Gefahrenstoffen (Artikel 5 VO (EU) 2025/40) Es gelten Beschränkungen für besorgniserregende Stoffe. Der gemeinsame Höchstwert für Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom liegt bei 100 mg/kg. Ab dem 12. August 2026 dürfen Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, bestimmte PFAS nur noch in begrenzten Mengen enthalten: höchstens 25 ppb pro Einzelsubstanz und insgesamt 250 ppb. Zusätzlich gilt ein Schwellenwert von 50 ppm für PFAS (einschließlich polymerer PFAS); bei einem Gesamtfluorgehalt von mehr als 50 mg/kg ist ein Nachweis über die Herkunft des Fluors erforderlich. – Recyclingziele (gesamt & materialbezogen) 65% Mindestquoten für Verpackungsabfallarten; materialspezifische Quoten (Artikel 52 *) – Wiederverwendung & Befüllung (Artikel 11 *) (delegierter Rechtsakt * binnen zwei Jahre) – Informations-/Hinweis-/ Meldepflichten (Artikel * 28, 32, 55, 44) (Hinweispflicht) siehe auch Jahre 2027 + 2028 – Konformitätsbewertung (Kapitel VII (Art. 39 * – 43) / Artikel 27 *) |
| 2027 | – Biobasierte Kunststoffe (Artikel 8 *) (Prüfbericht bis 2027 / ggf. Legislativvorschlag) – Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR ***) (Artikel * 44, 45) Registrierung, Bevollmächtigung, Übernahme der EPR-Kosten; gem. Artikel 44 * Abs.: 1 Jahr nach Inkrafttreten – Informations- / Hinweis- / Meldepflichten (Artikel * 28, 32, 55, 44) – (Hinweispflicht: Artikel 28 *: Hinweis auf Wiederverwendung (Take-away)) – (Informationspflicht) siehe Jahr 2028 |
| 2028 | – Kompostierbarkeit ausgewählter Verpackungen (Artikel 9 *) Liste betroffener Verpackungen: Teebeutel, Aufkleber, etc. (ab 12.02.2028) – Kennzeichnung – QR-Code & Pflichtangaben (QR-Code frühestens ab 12.08.) (Artikel * 12, 13) – Durchführungsrechtsakt * für Artikel 12 Abs. 6 und 7: 1,5 Jahre nach Inkrafttreten – Durchführungsrechtsakt * für Artikel 13 Abs. 2: 18 Monate nach Inkrafttreten – Informationspflicht zur Abfallvermeidung (Artikel 55 *) |
| 2029 | – Pfand- und Rücknahmesysteme (Einwegverpackungen) Pflicht für Kunststoff- & Metallflaschen ≤ 3 Liter; Mindestkriterien in Anhang X (Artikel 50 *) |
| 2030 | – Recyclingfähigkeit von Verpackungen (Artikel 6 *) ab 01.01.2030 schrittweise 70 % – delegierter Rechtsakt * bis 2028 Abs. 4 – Durchführungsrechtsakt * bis 2030 (Abs. 5) Fristen in Abs. 11 – Mogelpackungen / Formatvorgaben Artikel 24 * Abs. 2: binnen 3 Jahren (Artikel * 24, 25) – Reduzierung von Verpackungsabfällen 5% gegenüber einem Bezugsjahr; Methodik durch Durchführungsrechtsakt * (Artikel 43 *) – Recyclingziele (gesamt & materialbezogen) 70% Mindestquoten für Verpackungsabfallarten; materialspezifische Quoten (Artikel 52 *) – Minimierung von Gewicht & Volumen (Artikel 10 * – Anforderungen gemäß Anhang IV) – Mindestrezyklatanteile ****(Kunststoff) 1. Stufe (Artikel 7 *) |
| 2035 | – Recyclingfähigkeit von Verpackungen 10% (Artikel 6 *) großmaßstäblich – Reduzierung von Verpackungsabfällen 10% gegenüber einem Bezugsjahr; Methodik durch Durchführungsrechtsakt * (Artikel 43 *) |
| 2038 | – Recyclingfähigkeit von Verpackungen (Artikel 6 *) ab 2038 80 % Design |
| 2040 | – Reduzierung von Verpackungsabfällen 15% gegenüber einem Bezugsjahr; Methodik durch Durchführungsrechtsakt * (Artikel 43 *) – Mindestrezyklatanteile **** (Kunststoff) 2. Stufe (Artikel 7 *) |
* Externer Link öffnet sich in einem neuen Register – (Quelle: eur-lex.europa.eu bzw. commission.europa.eu) (13.08.2025)
** Informationsschrift (PDF) des Bundesumweltministeriums – Externer Link öffnet sich in einem neuen Register – (Quelle: www.bmuv.de – 13.08.2025)
*** EPR-Compliance Externer Link öffnet sich in einem neuen Register (www.epr-compliance.com)
****Externer Link öffnet sich in einem neuen Register – (Quelle: newsroom.kunststoffverpackungen.de) (13.08.2025)
Quelle:
Basiert auf Informationen aus dem Merkblatt “Die neue europäische Verpackungsverordnung (EU-VerpackV) 2025 – Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) 2025” der DIHK (Stand: 01.08.2025).
Die wichtigsten Änderungen der neuen Verpackungsverordnung
| Änderung | Artikel * | Erzeuger | Hersteller | Lieferant | Importeur | Vertreiber | Bevollmächtigter | Endvertreiber |
| Definition von Rollen & Akteuren (s.u.) | Art. 3 | x | x | x | x | x | x | x |
| Stoffbeschränkungen (inkl. PFAS) | Art. 5 | x | x | x | x | x | x | |
| Recyclingfähigkeit von Verpackungen | Art. 6 | x | x | x | x | x | ||
| Mindestrezyklatanteile (Kunststoff) | Art. 7 | x | x | x | x | |||
| Biobasierte Kunststoffe | Art. 8 | k.a. | k.a. | k.a. | k.a. | k.a. | k.a. | k.a. |
| Kompostierbarkeit ausgewählter Verpackungen | Art. 9 | x | x | x | ||||
| Minimierung von Gewicht & Volumen | Art. 10 | x | x | x | ||||
| Wiederverwendung & Befüllung | Art. 11 | x | x | |||||
| Kennzeichnung – QR-Code & Pflichtangaben | Art. 12, 13 | x | x | x | x | x | x | |
| Informations-/Hinweis-/ Meldepflichten | Art. 28, 32, 55, 44 | x | x | x | x | |||
| Mogelpackungen/Formatvorgaben | Art. 24, 25 | x | x | |||||
| Konformitätsbewertung | Kapitel VII (Art. 39-43) / 27 | x | x | x | x | x | ||
| Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) | Art. 44, 45 | x | ||||||
| Reduzierung von Verpackungsabfällen | Art. 43 | |||||||
| Pfand- und Rücknahmesysteme (Einwegverpackungen) | Art. 50 | x | x | x | x | |||
| Recyclingziele (gesamt & materialbezogen) | Art. 52 | x |
* Externe Links öffnen sich jeweils in einem neuen Register – (Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union – eur-lex.europa.eu ) (13.08.2025)
Quelle: DIHK
Eigene Darstellung (der DIHK) auf Basis der Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle („Packaging and Packaging Waste Regulation“ – PPWR) und inspiriert von Die neue europäische Verpackungsverordnung (EU-VerpackV) 2025 – Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) 2025
(Merkblatt Stand: 01.08.2025).
Definition Rollen & Akteure
Wirtschaftsakteur (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 12 VO (EU) 2025/40)
bezeichnet im Sinne dieser Verordnung Erzeuger, Lieferanten, Importeure, Vertreiber, Bevollmächtigte, Endvertreiber sowie Fulfillment-Dienstleister.
Erzeuger (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 13 Buchst. a-b VO (EU) 2025/40)
Ist jede natürliche oder juristische Person, die Verpackungen oder verpackte Produkte herstellt. In der Regel ist das die Person oder das Unternehmen, das Verpackungen oder verpackte Produkte unter dem eigenen Namen oder unter der eigenen Marke entwickeln oder herstellen lässt – und zwar unabhängig davon, ob auf der Verpackung oder dem Produkt zusätzlich andere Marken sichtbar sind. Eine Ausnahme gilt, wenn diese Person oder dieses Unternehmen ein Kleinstunternehmen im Sinne der EU-Definition ist. In diesem Fall wird stattdessen derjenige als Erzeuger angesehen, der die Verpackungen liefert – vorausgesetzt, er ist im selben Mitgliedstaat ansässig wie das Kleinstunternehmen, für das die Verpackungen bestimmt sind.
Hersteller (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 15 Buchst. a-e VO (EU) 2025/40)
Ist jede in der EU oder einem Drittland ansässige Person (Erzeuger, Importeur oder Vertreiber), die Verpackungen oder verpackte Produkte erstmals im jeweiligen EU-Mitgliedstaat in Verkehr bringt – unabhängig von der Verpackungsart (z. B. Transport-, Service- oder Primärproduktionsverpackungen), davon ob es sich um Einweg- oder Mehrwegverpackungen handelt, und unabhängig vom Vertriebsweg (auch Fernabsatz). Auch wer verpackte Produkte auspackt, ohne Endabnehmer zu sein, kann als Hersteller gelten – sofern keine andere Person bereits als solcher eingestuft wird.
Lieferant (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 16 VO (EU) 2025/40)
Ist jede natürliche oder juristische Person, die Verpackungen oder Verpackungsmaterial an einen Erzeuger liefert.
Importeur (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 17 VO (EU) 2025/40)
Ist jede in der EU ansässige natürliche oder juristische Person, die Verpackungen aus einem Drittland in Verkehr bringt.
Vertreiber (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 18 VO (EU) 2025/40)
Ist jede natürliche oder juristische Person innerhalb der Lieferkette, die Verpackungen innerhalb der EU weiterverkauft oder weitergibt – allerdings nicht derjenige, der sie hergestellt oder aus dem Ausland eingeführt hat.
Bevollmächtigter (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 19 VO (EU) 2025/40)
Ist jede in der Union ansässige natürliche oder juristische Person, die vom Erzeuger schriftlich beauftragt wurde, im Namen des Erzeugers bestimmte Aufgaben in Erfüllung der Pflichten des Erzeugers gemäß dieser Verordnung wahrzunehmen.
Endvertreiber (Artikel 3 Abs. 1 Nr. 21 VO (EU) 2025/40)
Ist jede natürliche oder juristische Person in der Lieferkette, die verpackte Produkte – einschließlich solcher zur Wiederverwendung oder Wiederbefüllung – an den Endabnehmer liefert.
Quelle:
Die neue europäische Verpackungsverordnung (EU-VerpackV) 2025 – Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) 2025
Umsetzung der PPWR: Einschätzung der Herausforderungen

Quelle: Alexander Reitz – Sustainable Packaging PreZero International
Recyclingfähigkeit
Technisch größtenteils gelöst / lösbar
Verbleibende technische Challenges bspw. Kosmetik und manche Hochbarriere-Anwendungen
Anpassung Logistik wegen Shelf-Life-Verkürzungen?
Weitere organisatorische Herausforderungen insb. Detailscreening des gesamten Portfolios und anspruchsvolle Timeline
Rezyklateinsatz
Verfügbarkeit qualitativ ausreichender Rezyklate kritisch
Food-Contact aus mechanischem Recycling nur PET und PS
Verfügbarkeit, Preise und regulatorischer Status chemisches Recycling fraglich
Reduktion
Sehr hohe Ungewissheit bzgl. Sekundärrechtsakte
Hauptthemen Verbote Obst & Gemüse sowie Leerraumminimierung
Wiederverwendung
Vorgaben für Mehrweg im Bereich Transportverpackungen teilweise nicht umsetzbar
Deutlich mehr Bürokratie für bereits funktionierende MW-Systeme
Claims & Reporting
Komplette Revision fast aller Claims notwendig
Digitale Transformation unausweichlich, um bürokratischen Aufwand bewältigen zu können
Mehr Kollaboration beim Austausch von Verpackungsdaten notwendig
Nachweise (Artikel 47 *(3)) und Garantie (Artikel 47 *(6)). Weitgehende Beschränkung auf Konsumverpackungen.
Quelle: Alexander Reitz – Sustainable Packaging PreZero International
* Externer Link öffnet sich jeweils in einem neuen Register – (Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union – eur-lex.europa.eu ) (13.08.2025)
Zentrale Vorgaben der PPWR in Bezug auf die Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
Formell: Ausweitung (s.u. 1.-2.), wobei Ausgestaltung weitgehend Mitgliedstaaten überlassen bleibt.
Materiell: Weiterentwicklung der bestehenden Regelungen der AbfRRl (s.u. 3.).
1. Registrierung, Artikel 44 * (2, 4):
Hersteller von mit Waren befüllten Verpackungen müssen sich bereits bei ZSVR registrieren (§ 9 VerpackG), allerdings Ausweitung durch Vorverlagerung des Verpackungsbegriffs in PPWR auf Produzenten von Transport-, Service- und Primärproduktionsverpackungen! (gilt ab 12.8.2026).
2. Zulassungsantrag bei zuständiger Behörde, Artikel 47 *:
Bisher nur für Duale Systeme (§ 18 VerpackG), grds. ab 12.8.2026 auch für individuelle und kollektive EPR-Systeme in Bezug auf nicht-systembeteiligungspflichtige Verpackungen.
3. Finanzbeiträge:
Ausweitung der Kostentragungslast von Art. 8a AbfRRl auf weitere Kosten (Artikel 45 * Abs. 2), Nachweise (Artikel 47 * (3)) und Garantie (Artikel 47 *(6)). Weitgehende Beschränkung auf Konsumverpackungen.
* Externer Link öffnet sich jeweils in einem neuen Register – (Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union – eur-lex.europa.eu ) (13.08.2025)
Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen nach Artikel 6
Design-for-Recycling-Kriterien ab 2030 – Kunststoffe:
| Leistungsstufen der Recyclingfähigkeit | ||||
| relevant ab: | A | B | C | nicht recyclingfähig – verboten |
| 2030 Design for Recycling * (Gewicht je Einheit) | > 95% | > 80% | > 70% | < 70% = „technisch nicht recyclingfähig“ |
| 2035 Recycled at Scale (Rezyklatmenge je Kategorie) | ? | ? | > 55% | < 55% = „nicht in großem Maßstab recycled“ |
| 2038 | s.o. | s.o. | verboten ab 2038 | |
Quelle:
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
* Externe Links öffnen sich jeweils in einem neuen Register – (Begriff Erläuterung Quelle: Wikipedia ) (14.08.2025)
Design for Recycling
Design-for-Recycling-Kriterien ab 2030 (gemäß PPWR *)
* Externe Links öffnen sich jeweils in einem neuen Register – (Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union Anhang II – eur-lex.europa.eu ) (13.08.2025)
Ausnahmen von der Recyclingfähigkeit von Kunststoffen (unbefristet) für
- Verpackungen, die für die Beförderung gefährlicher Güter gemäß der Richtlinie 2008/68/EG verwendet werden;
- Verkaufsverpackungen aus leichtem Holz, Kork, Textil oder Gummi, leichter Keramik, leichtem Porzellan oder
leichtem Wachs; Für diese Verpackungen gilt jedoch die Ökomodulierung der Lizenzentgelte, Artikel 6 *(8). - Primärverpackungen im Sinne von Artikel 1 Nummer 23 der Richtlinie 2001/83/EG [Humanarzneimittel] und Artikel 4
Nummer 25 der Verordnung (EU) 2019/6 [Tierarzneimittel]; - kontaktempfindliche Verpackungen von Medizinprodukten, die unter die Verordnung (EU) 2017/745 fallen;
- kontaktempfindliche Verpackungen von In-vitro-Diagnostika, die unter die Verordnung (EU) 2017/746 fallen;
- äußere Umhüllungen im Sinne von Artikel 1 Nummer 24 der Richtlinie 2001/83/EG und Artikel 4 Nummer 26 der
Verordnung (EU) 2019/6, wenn solche Verpackungen notwendig sind, um spezifischen Anforderungen zur Erhaltung der
Qualität des Arzneimittels zu genügen; - kontaktempfindliche Verpackungen für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, Getreidebeikost und andere
Beikost sowie Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke im Sinne von Artikel 1 Buchstaben a, b und c der
Verordnung (EU) Nr. 609/2013;
Quelle:
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.
Weblinks:
VERORDNUNG (EU) 2025/40 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
Deutsche Industrie- und Handelskammer Merkblatt: Die neue europäische Verpackungsverordnung
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